soulreflections | hilfe für
angsthunde
das sind Sabine und Marcus 'Joey' Nickel,
die gemeinsam mit Ihrem "Zoo" in ihrem kleinen Häuschen direkt am
Waldrand in der Nähe von Neunkirchen (Siegerl.) leben.
soulreflections - eine Zusammensetzung aus den Worten "soul"
(Seele) und "reflection" (Spiegelung).
Wir sind der Meinung, dass sich die
Psyche, der Gemütszustand, eines Lebewesens in seinem Verhalten
widerspiegelt. Dies erleben wir jeden Tag in unserer Arbeit mit
Hunden, allerdings auch bei der uns umgebenden Umwelt und nicht
zuletzt bei uns selbst.
Da der Hund ein Individuum ist, ist eine Standard-Vorgehensweise bei
der Therapie von Angsthunden meistens nicht angebracht. Ein grosses
Problem ist, dass wir Hunde häufig misverstehen oder gar nicht
"erhören", wenn sie uns kommunizieren, dass sie Angst haben. Angst
überhaupt zu erkennen und das Verhalten eines Hundes auch wirklich
von Angst abhängig zu machen, ist der erste, wichtige Schritt. Der
zweite Schritt ist die Wahl der "Therapie". Halbwissen aus dem
Internet, ausgetauschte Erfahrungen mit anderen Hundebesitzern, die
dann manchmal zu schnell und zu voreilig auf den eigenen Hund
übertragen werden, und natürlich eine entsprechende
Forderungshaltung beim Besuch von Tierarzt, Trainer oder
Verhaltenstherapeut, machen eine schnelle und effiziente Hilfe für
den Hund manchmal ganz schön schwer - wenn der Hund nicht sogar noch
mehr darunter leidet, weil er eben misverstanden wird oder die Pille
einfacher zu verabreichen ist, als sich mühselig mit dem Hund
auseinanderzusetzen.
Neben unseren eigenen beiden "Angsthasen", deren Ursachen und
Verhalten vollkommen verschieden sind, haben wir häufig als
Pflegestellen für andere Hunde gedient, Erfahrungen bei
ehrenamtlicher Mitarbeit in Tierheimen gesammelt, als Mitglieder
oder Vorstände in Tierschutzvereinen nicht nur die Probleme der
Tiere, sondern auch ihrer Sozialpartner kennengelernt, und Behörden
und Tierheime bei der Beurteilung von Vermittlungschancen,
Aggressionsursachen und Therapien begleitet.
Von dem Begriff Verhaltenstherapeut möchten wir uns
distanzieren. Nicht, weil Verhaltenstherapeuten keine gute oder eine
unseriöse Arbeit leisten würden (das Gegenteil ist der Fall),
sondern weil wir keinesfalls vorrangig auf das Verhalten des Hundes
einwirken wollen (der Grund, warum man in erster Linie einen solchen
Schritt zum Therapeuten wagt), sondern die Ursache für die Angst
beim Hund finden wollen und versuchen möchten, Lösungen für ein
Leben ohne Angst oder ein akzeptables Mass für das Leben mit der
Angst zu suchen. Wenn sich dadurch das Verhalten des Hundes ändert
(hoffentlich positiv), dann ist das ein schöner Nebeneffekt.
Und nun viel Spass beim Besuch unserer Website.
soulreflections
Problematische Hunde
- unser PDF für etwas mehr Verständnis bei
Begegnungen mit ängstlichen Hunden
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